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OZG Healthcare
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Patientenlifter – sichere Transfers als fester Bestandteil moderner Pflegeprozesse

Wo Menschen gepflegt, mobilisiert und begleitet werden, entscheidet der Transfer oft über mehr als „von A nach B“. Es geht um Sicherheit, Würde und Prozessqualität – ebenso aber um die körperliche Belastung der Mitarbeitenden, die diese Transfers täglich durchführen. Patientenlifter sind deshalb ein fester Bestandteil moderner Pflege- und Versorgungskonzepte. Sie ermöglichen kontrollierte Umlagerungen, reduzieren manuelle Hebevorgänge und tragen wesentlich dazu bei, ergonomisch belastende Situationen im Pflegealltag zu minimieren. In Akutpflege, Langzeitpflege, Rehabilitation und ambulanter Versorgung sind sie längst unverzichtbar.

Bei OZG Healthcare stehen ergonomisch und fachlich passende Transferlösung für Ihr Setting im Mittelpunkt. Entscheidend sind der Mobilitätsgrad der zu pflegenden Person, räumliche Gegebenheiten, typische Versorgungssituationen sowie Anforderungen an Arbeitssicherheit und Bedienbarkeit. Ein durchdachtes Lifterkonzept entlastet das Pflegeteam nachhaltig, unterstützt rückenschonende Arbeitsweisen und schafft gleichzeitig verlässliche Abläufe – Tag für Tag.

Was ist ein Patientenlifter – und welche Transfers deckt er ab?

Der Transfer mit einem Lifter unterstützt dabei, Personen kontrolliert umzusetzen oder zu mobilisieren – ohne riskante Hebe- und Drehbewegungen und ohne „Kraftakt“ im Team. Je nach Situation übernimmt er das Heben und Umsetzen vollständig – oder er unterstützt als Stehlifter in der Pflege gezielt beim Aufrichten, wenn die Person noch Teilbelastbarkeit und Mitarbeit mitbringt.

Abgedeckt werden vor allem Transfers wie Bett ↔ Rollstuhl, Rollstuhl ↔ Sessel, beim Umsetzen in eine Pflegeposition, bei der Bodenaufnahme nach einem Sturz (fachlich indiziert) sowie beim Transfer in den Nassbereich bzw. zur direkten hygienischen Versorgung. Auch dann, wenn es „nur“ um wenige Zentimeter geht – zum Beispiel für eine sichere Positionierung.

Fachlich wichtig ist die Unterscheidung zwischen passiven und aktiven Lösungen:

  • Bei passiven Transfers übernimmt der Hebelifter in der Pflege das Heben vollständig; die Person wird über passende Tragegurte/Gurtsysteme aufgenommen und kontrolliert umgesetzt.
  • Stehlifter in der Pflege (aktive Aufstehhilfen) unterstützen den Übergang vom Sitzen in den Stand und ermöglichen Stand- oder Kurzstreckentransfers – sinnvoll bei vorhandener Teilbelastbarkeit und Mitarbeit, oft auch in aktivierenden oder rehabilitativen Settings.

Drei Einsatzwelten, drei Systemlogiken: so werden Steh- & Hebelifter in der Pflege eingesetzt

Im Sortiment von OZG Healthcare gibt es nicht „den einen“ Patientenlifter, sondern Lösungen für verschiedene Alltagssituationen. Je nachdem, ob ein kompletter Hebetransfer nötig ist, eine Aufstehhilfe den Transfer erleichtert oder Hygiene im Nassbereich direkt im System stattfinden soll, lassen sich drei typische Versorgungslogiken unterscheiden.

  1. Passiver Personenlifter für immobile Personen (Transfer über Gurtsysteme): Wenn aktive Mitarbeit nicht möglich ist, erfolgt der Transfer über einen passiven Personenlifter mittels Traggurten/Schlingen und definierter Aufhängung. Je nach Pflegeziel kommen Tücher, Tragen oder Bahre zum Einsatz – etwa für liegende Transfers und eine stabile Positionierung. In der Langzeitversorgung ist solch ein Patientenlifter häufig die Basis für sichere, wiederholbare Abläufe – beispielsweise bei chronischen Mobilitätseinschränkungen, neurologischen Krankheitsbildern oder als Hebelift für behinderte Menschen, wenn Transfers dauerhaft verlässlich und rückenschonend organisiert werden müssen.
  2. Stehlifter / Aufstehhilfe (aktivierend, Reha-orientiert): Ein Stehlifter unterstützt den Übergang vom Sitzen in den Stand, wenn Teilbelastbarkeit und Mitwirkung vorhanden sind. Über definierte Kontaktpunkte (Knieanlage, Handgriffe, Fussposition) wird die Aufrichtbewegung geführt. Der Mehrwert liegt nicht nur im Transfer: Stehlifter sind in Rehabilitation und aktivierender Pflege ein wichtiges Instrument, um Ressourcen zu erhalten oder gezielt aufzubauen, Transfersicherheit zu trainieren und ein möglichst hohes Mass an Selbstständigkeit zu fördern – ohne das Pflegeteam körperlich zu überlasten.
  3. Lösungen für den Nassbereich: Für Pflegehandlungen im Nassbereich kommen Badewannenlifter zum Einsatz, bei denen Hygienemassnahmen sitzend oder liegend direkt im Lifter in einer Duschliege oder Badewanne stattfinden können. Hier zählen pflegepraktische Details (Material/Hygiene, Pflegezugänge) und ein Handling, das auch in „rutschigen“ Situationen Sicherheit gibt – gerade dann, wenn ein reiner Duschstuhl situativ nicht ausreicht.

Wenn Sie Patientenlifter auf Station mit engen Fluren, dicht möblierten Patientenzimmern oder schmalen Badbereichen einsetzen, lohnt sich zudem der Blick auf klapp- oder zerlegbare Konstruktionen. Patientenlifter für kleine Räume, die sich auch im gefalteten Zustand sicher transportieren und platzsparend lagern lassen, unterstützen eine flexible Geräteorganisation im Stationsalltag. Ergänzend spielt das Beindesign eine Rolle: Fahrgestelle, die sich an unterschiedliche Möblierung und Pflegebetten anpassen lassen, erleichtern den Zugang zur Transfersituation und reduzieren Rangieraufwand.

Patientenlifter für Adipositas- und bariatrische Versorgung

Im Bereich der Adipositas- & Bariatrie-Hilfsmittel steigen die Anforderungen an Patientenlifter deutlich. Neben der sicheren Durchführung von Transfers stehen Stabilität, kontrollierte Lastverteilung und ergonomische Bedienbarkeit im Vordergrund. Gerade bei häufigen Transfers ist es wichtig, dass sich das System ruhig führen lässt und dem Pflegeteam ausreichend Sicherheit gibt.

In unserem Sortiment finden Sie hierfür spezialisierte Lösungen mit sehr hohen sicheren Arbeitslasten – bis zu rund 385 kg. Verstärkte Fahrwerkskonstruktionen, grosszügige Aufhängungs- und Liegeoptionen sowie kompatible Gurtsysteme ermöglichen eine fachgerechte Versorgung auch bei komplexen Mobilitätssituationen. Ergänzend können Funktionen wie integrierte Wiegelösungen oder elektrisch unterstützte Einstellungen die Arbeitsabläufe weiter strukturieren und entlasten.

Technische Kriterien von Patientenliftern mit direkter Praxiswirkung

Patientenlifter von OZG Healthcare sind für gängige Pflegebett-, Rollstuhl- und Transfersituationen ausgelegt und lassen sich in standardisierte Abläufe integrieren. Im Alltag zählen dabei vor allem Merkmale, die Transferqualität, Ergonomie und Prozesssicherheit messbar unterstützen:

  • Ruhiger, ruckfreier Hub durch Sicherheits-Antriebssysteme zur verbesserten Kontrolle und Akzeptanz bei der zu pflegenden Person
  • Elektrische Beinpositionierung/-verstellung zur ergonomischen Annäherung an Bett, Rollstuhl und Liegeflächen
  • Mehrpunkt- bzw. 6-Punkt-Aufhängung für differenzierte Positionierung und bessere Druck-/Lastverteilung
  • Klapp- oder Zerlegekonzepte für Transport, Gerätewechsel und platzsparende Lagerung auf Station
  • Ergonomische Bedien- und Manövrierpunkte (Griffgeometrie, Fahrwerks-/Rollenkonzept) für sicheres Handling auch bei hoher Transferfrequenz
  • Reha-orientierte Details bei Steh-/Aufstehhilfen: höhenverstellbares Kniepolster, abnehmbare Fussauflage für Geh-/Übungssequenzen

Gern organisieren wir für Sie Demos oder eine Probestellung – und begleiten das Ganze auf Wunsch vor Ort mit Ihrem Pflegeteam. So lassen sich Handling, Bedienlogik und typische Transfers unter realen Bedingungen testen, offene Fragen klären und das Setup (inkl. Zubehör) sauber auf Ihre Station abstimmen.

Zubehör & Systemlogik: die passenden Schnittstellen zum Patientenlifter

Bei Patienten- bzw. Behindertenliftern ist das Zubehör kein „Add-on“, sondern Teil der Funktion. Dazu gehören vor allem Traggurte in unterschiedlichen Grössen und Ausführungen, abgestimmt auf Einsatz, Materialanforderungen und Positionierungsbedarf. Ergänzend führen wir Spreizbügel und Aufhängungen (inklusive Mehrpunkt-Optionen) sowie Trage- und Bahroptionen, wenn Transfers liegend erfolgen oder zusätzliche Stabilität gefragt ist.

Wenn Gewichtswerte regelmässig erhoben oder dokumentiert werden, bieten wir zudem Lösungen mit integrierter oder optionaler Digitalwaage, sodass Wiegeprozesse direkt im Transferablauf statt extern auf Personenwaagen abgebildet werden können.

Und weil Transferkonzepte selten nur aus „Heben“ bestehen, erhalten Sie bei uns auch ergänzende Hilfsmittel wie Gleitmatten und Umlagertücher sowie Transferbretter für kontrolliertes, reibungsreduziertes Umlagern – dort, wo kleine Positionskorrekturen oder manuelle Transfers fachlich sinnvoll sind.

OZG Healthcare: ein Ansprechpartner – über den Patientenlifter hinaus

Sie profitieren bei OZG Healthcare von einem Fachausstatter für die Schweizer Pflegebranche, der Versorgung nicht nur über einzelne Produktgruppen denkt. Für Sie bedeutet das vor allem: weniger Schnittstellen, klarere Abstimmungen und eine Beschaffung, die sich bündeln lässt – statt viele Einzelthemen parallel zu koordinieren. Dazu kommen handfeste operative Vorteile: verlässliche Lieferfähigkeit, kurze Wege in der Kommunikation und ein Sortiment, das sich über alle medizinisch-pflegerische Bereiche erstreckt.

Gerade Patientenlifter sind im Versorgungsalltag ein wichtiges Instrument. Schön, wenn Sie dafür einen Profi an Ihrer Seite haben – damit Ihre Teams ergonomisch sicher pflegen können, statt sich im Drumherum zu verlieren.

FAQ zu Patientenliftern

Welche Rolle spielen Patientenlifter bei der Prävention von Arbeitsunfällen in der Pflege?

Patientenlifter reduzieren typische Unfallmechanismen, weil sie Hebe-/Haltebelastungen sowie Rumpfrotation unter Last deutlich verringern. Gerade bei Transfers, bei denen Personen plötzlich nachgeben oder aus dem Gleichgewicht geraten, sinkt das Risiko für akute Überlastungen (v. a. LWS sowie Schulter-/Nackenbereich).

Zusätzlich wirkt Standardisierung präventiv: klare Transferabläufe, passende Gurtsysteme und eine saubere Einweisung vermeiden Improvisation – und damit genau jene Situationen, in denen die meisten Zwischenfälle entstehen.

Wann ist ein passiver Patientenlifter sinnvoll – und wann ein Stehlifter?

Ein passiver Patientenlifter wird eingesetzt, wenn Transfers ohne aktive Mitarbeit erfolgen müssen, etwa bei Immobilität oder stark eingeschränkter Belastbarkeit. Ein Stehlifter eignet sich dagegen für Personen mit vorhandener Teilbelastbarkeit, die beim Aufrichten und beim Standtransfer mitarbeiten können. In der Praxis bewährt sich häufig ein Kombinationskonzept: Einrichtungen halten mehrere Liftertypen vor, um unterschiedliche Pflegebedarfe abzudecken. So lassen sich Transfers sicher gestalten – auch dann, wenn sich der Zustand der zu pflegenden Person verändert oder verschiedene Versorgungsbereiche innerhalb einer Institution unterschiedliche Anforderungen stellen.

Welche Vorteile habe ich, wenn ich Patientenlifter über einen Fachausstatter beziehe?

Ein Fachausstatter betrachtet Patientenlifter nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit Transferabläufen, Umgebung und Organisation. Das schafft Klarheit bei Auswahl und Einsatz und reduziert Abstimmungsaufwand im Betrieb. Zusätzlich werden auch vermeintliche Nebenthemen wie Einweisung, Geräteverfügbarkeit oder Akkumanagement mitgedacht – Punkte, die im Alltag entscheidend dafür sind, dass Patientenlifter zuverlässig genutzt werden können.

Welche Anforderungen gelten für Patientenlifter in kleinen Räumen oder auf engen Stationen?

Hier zählt vor allem, wie sauber sich ein Patientenlifter „an die Transfersituation heranarbeiten“ lässt. Fachlich relevant sind dabei ein kompaktes Fahrgestell (Breite im geschlossenen Zustand), eine sinnvoll nutzbare Beinspreizung für den Zugang an Bett/Rollstuhl sowie ein Fahrwerks- und Rollenkonzept, das auch bei Schwellen/Übergängen stabil bleibt (z. B. mit Doppellenkrollen). Ebenso wichtig: ein ergonomischer, gut greifbarer Schiebegriff für kontrolliertes Manövrieren.