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Anti-Dekubitus-Kissen, Sitz- & Rückenkissen

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Dekubitus-Kissen für druckentlastendes Sitzen und gezielte Positionierung

Wo Menschen über längere Zeit sitzen, braucht gute Versorgung mehr als ein einfaches Kissen. Dekubitus-Kissen unterstützen im Pflegealltag die Druckentlastung, verbessern die Sitzstabilität und helfen dabei, Positionierung im Rollstuhl, im Sessel oder auf Pflegestühlen gezielt zu optimieren. Gleichzeitig umfasst eine professionelle Sitzversorgung auch ergänzende Auflagen und Hilfsmittel, die Komfort, Sicherheit und pflegerische Prozessqualität sinnvoll verbinden. OZG Healthcare bietet Ihnen dafür abgestimmte Lösungen für unterschiedliche Anforderungen in Pflegeeinrichtungen, Spitälern und Spitex.

Die wichtigsten Fakten zu Sitzhilfen und Dekubitus-Kissen auf einen Blick

  • Gezielte Druckentlastung im Sitzen: Dekubitus-Sitzkissen dienen der Reduktion von Druckbelastungen auf exponierte und druckgefährdete Körperbereiche bei längeren Sitzphasen.
  • Präventiver und therapeutischer Einsatz: Je nach Indikation kommen sie zur Dekubitusprophylaxe sowie zur unterstützenden Versorgung bei bereits bestehendem Dekubitus zum Einsatz.
  • Berücksichtigung von Scherkräften: Für die Beurteilung der Sitzsituation ist nicht nur der Auflagedruck relevant, sondern auch die durch Rutschen oder Fehlpositionierung entstehenden Scherkräfte.
  • Positionierungsunterstützung durch Formgebung: Anatomisch geformte Sitzhilfen wie Sitzmulden oder Abduktionskeile unterstützen die Becken- und Beinführung und fördern eine stabile, aufrechte Sitzposition.
  • Indikationsgerechte Auswahl der Versorgung: Die Auswahl richtet sich unter anderem nach Mobilitätsgrad, Sitzdauer, Hautzustand, Dekubitusrisiko und dem erforderlichen Mass an Positionierungsunterstützung.
  • Einbindung in ein ganzheitliches Versorgungskonzept: Eine fachgerechte Sitzversorgung sollte immer im Zusammenhang mit Lagerung, Transfer, Bewegungsförderung und Hautbeobachtung beurteilt werden.

Druckmanagement und Hautschutz im Sitzen – Antidekubitus-Kissen und therapeutische Sitzhilfen

Längere Sitzphasen stellen in vielen pflegerischen und medizinischen Versorgungssituationen eine relevante Belastungssituation dar. Ist die Eigenbewegung eingeschränkt, erfolgen Lage- und Positionsveränderungen nur reduziert oder kann eine physiologische Sitzhaltung nicht ausreichend gehalten werden, steigt das Risiko für eine anhaltende Druckbelastung exponierter Körperareale. Besonders betroffen sind knöcherne Prominenzen im Sitzbereich, bei denen Druck, Scherkräfte, Reibung und ein ungünstiges Mikroklima zusammenwirken können.

Unsere Dekubitus-Kissen und weitere druckentlastende Sitzhilfen dienen dazu, diese Belastungsfaktoren im Sitzen gezielt zu reduzieren. Sie unterstützen eine gleichmässigere Druckverteilung, fördern die Sitzstabilität und tragen zu einer funktionell günstigeren Positionierung im Rollstuhl und auf Mobil- und Pflegesesseln bei. Im pflegerischen Alltag schaffen sie damit eine wichtige Grundlage für eine indikationsgerechte Dekubitusprophylaxe, für therapeutisch begleitende Sitzversorgung sowie für mehr Sicherheit, Mobilisation und Teilhabe.

Was unterscheidet Antidekubitus-Kissen für den Rollstuhl von allgemeinen Sitzkissen?

Nicht jedes Sitzkissen erfüllt die Anforderungen an ein druckentlastendes Dekubitus-Kissen. Während allgemeine Sitzkissen in erster Linie den Sitzkomfort im Roll- oder Pflegerollstuhl erhöhen, die Haltung unterstützen oder das Sitzen angenehmer machen sollen, dienen Sitzkissen bei Dekubitus vor allem der gezielten Druckentlastung und der fachgerechten Sitzversorgung bei erhöhtem Risiko oder bereits bestehender Gewebebelastung.

Im Unterschied zu klassischen Komfort- oder Keilkissen stehen bei Dekubitus-Sitzkissen druckrelevante und positionierende Aspekte im Vordergrund, besonders relevant unter anderem bei Personen:

  • mit bereits bestehendem Dekubitus oder deutlich erhöhtem Dekubitusrisiko,
  • mit eingeschränkter Eigenbewegung und langen Sitzzeiten,
  • mit Sensibilitäts- oder Wahrnehmungsstörungen im Bereich der unteren Extremitäten,
  • mit vollständiger oder unvollständiger Hemiparese bzw. Hemiplegie,
  • mit Spastiken, Kontrakturen oder anderen tonusbedingten Einschränkungen,
  • mit verminderter frontaler oder lateraler Stabilität im Sitzen.

Welche Arten von Sitzhilfen und Antidekubitus-Kissen für Sessel & Rollstuhl gibt es?

Für eine fachgerechte Sitzversorgung braucht es nicht immer dieselbe Lösung. Je nach Einsatzbereich, Sitzdauer und klinischer Ausgangslage stehen unterschiedliche Kissenformen und unterstützende Sitzhilfen zur Verfügung. Bei OZG Healthcare finden Sie ein Sortiment, das von druckentlastenden Sitzkissen bis zu formgebenden und stabilisierenden Lösungen reicht.

Dekubitus-Sitzkissen: Druckmanagement im Sitzbereich

Bei längeren Sitzzeiten im Rollstuhl braucht es Versorgungslösungen, die die Belastung im Sitzbereich und Immersion wirksam reduzieren. Antidekubitus-Kissen dienen der Druckumverteilung, entlasten knöcherne Prädilektionsstellen und kommen insbesondere bei erhöhtem Dekubitusrisiko oder eingeschränkter Eigenbewegung zum Einsatz.

Rückenkissen: Rumpfführung und Oberkörperkontrolle

Rückenkissen unterstützen die physiologische Ausrichtung des Oberkörpers, minimieren Druckspitzen an der Wirbelsäule und helfen, instabile oder asymmetrische Sitzhaltungen zu korrigieren. Sie sind vor allem dann relevant, wenn eine verminderte frontale oder laterale Rumpfstabilität besteht und zusätzlicher Support im Rückenbereich erforderlich ist.

Positionierungshilfen: Einfluss auf Beckenstellung und Sitzgeometrie

Formgebende Hilfsmittel wie Keilkissen korrigieren die Beckenstellung aktiv. Sie fördern die Aufrichtung, verhindern das "Herausrutschen" aus dem Stuhl oder Sofa und verbessern die respiratorische Situation durch eine optimierte Sitzhaltung.

Auflagen: Reduktion von Scherkräften und Rutschen

Neben dem vertikalen Auflagedruck sind auch Scherkräfte für die Haut- und Gewebebelastung relevant. Spezielle Antirutsch-Auflagen minimieren Scherkräfte beim Patiententransfer und im Sitzen, schützen die Hautintegrität und entlasten die Pflegekräfte im Mobilisierungsalltag.

Materialien und Wirkprinzipien: Welches Dekubitus-Kissen eignet sich wann?

Welches Kissen sich eignet, hängt nicht allein von der Indikation, sondern auch von seinem Material- und Konstruktionsprinzip ab. Luftzellen, viskoelastische Schäume und kombinierte Systeme setzen jeweils andere Schwerpunkte in der Druckentlastung und Sitzunterstützung. Für eine fachgerechte Auswahl lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf ihre Wirkweise.

  • Luftzellensysteme zeichnen sich durch ihre hohe Anpassungsfähigkeit aus. Die Luftzellen nehmen knöcherne Vorsprünge im Gesässbereich gezielt auf und verringern so die Kontaktfläche zwischen Person und Kissen. Belüftungskanäle zwischen den Zellen fördern zusätzlich die Luftzirkulation und unterstützen ein ausgeglicheneres Mikroklima. Für eine fachgerechte Anwendung ist die individuelle Einstellung des Drucks wichtig, etwa über eine Handpumpe mit Manometer.
  • Viskoelastische Schäume und Schaumsysteme mit Formgedächtnis reagieren auf Körperkonturen durch ein sanftes, präzises Ausformen belasteter Bereiche. Das kann insbesondere im Bereich der Kreuzbein-Gesäss-Region zu einer ruhigeren Lagerung und einer gleichmässigeren Belastungsverteilung beitragen. Solche Materialien eignen sich vor allem dann, wenn Druckentlastung mit einer gewissen Formstabilität und Alltagstauglichkeit verbunden werden soll.
  • Kombinierte Systeme verbinden unterschiedliche Materialeigenschaften in einer Versorgungslösung. So kann etwa die Anpassungsfähigkeit einer Luftzellen-Technologie mit dem Komfort eines viskoelastischen Schaumstoffs mit Formgedächtnis oder einem Gelkissen bei Dekubitus kombiniert werden. Der Aufbau passt sich an die Morphologie der sitzenden Person an und unterstützt damit sowohl die Druckentlastung als auch die Positionierung. Ergänzende Elemente wie ein integrierter Abduktionskeil können die Sitzstabilität zusätzlich verbessern.

Auch die Bezüge verdienen Aufmerksamkeit: Abnehmbare, waschbare und atmungsaktive Materialien erleichtern nicht nur die Aufbereitung, sondern fördern auch ein hautfreundlicheres Sitzklima. Flüssigkeitsabweisende oder PU-beschichtete Oberflächen können zusätzlich dabei helfen, Feuchtigkeitseintrag und Wärmestau besser zu kontrollieren – ein klarer Vorteil auch in der Inkontinenzversorgung.

Unser Tipp: Passgenaue Versorgung beginnt bei den Details

Damit ein Dekubitus-Kissen im Alltag wirklich passt, sollten Sie auch auf Grösse, Belastbarkeit und Einsatzsituation achten. Viele Modelle sind in verschiedenen Abmessungen verfügbar und lassen sich dadurch passgenauer auswählen. Und wenn Ihr Setting mehr verlangt, denkt OZG Healthcare weiter: mit ergänzenden Lösungen aus der Adipositas- und Bariatrieversorgung mit Produkten wie Schwerlast-Dekubitusmatratzen, Liftern und Rollstühlen.

Ganzheitliche Lösungen 24/7: Matratzen, Positionierungshilfen und Antidekubitus-Kissen für das Bett aus einer Hand

Professionelles Dekubitusmanagement erfordert ein integriertes Versorgungskonzept, das den Menschen über den gesamten Tagesverlauf begleitet. Nur wenn Sitzversorgung, Liegepositionierung und Mobilisation lückenlos ineinandergreifen, lässt sich die Hautintegrität langfristig sichern. Während tagsüber Dekubitus-Sitzkissen, Rückenkissen oder stabilisierende Auflagen die Sitzsituation unterstützen, ergänzen im Liegen Dekubitus-Matratzen, Wechseldruckmatratzen, Positionierungskissen sowie Hilfsmittel zum Freilagern und für Mikrolagerungen die Therapiestrategie.

Denn wirksamer Hautschutz funktioniert nur, wenn alle Hilfsmittel zusammenspielen. Ein ganzheitlich abgestimmter Ausstattungsmix sorgt dafür, dass Ihre Pflegestandards überall eingehalten werden und Versorgungslücken vermieden werden – egal ob im Rollstuhl, im Sessel oder im Pflegebett.

OZG Healthcare – Ihr Fachausstatter für die Schweizer Pflegebranchen mit Dekubitus-Kissen & Co.

Eine gute Sitzversorgung zeigt ihren Wert nicht erst in der Theorie, sondern im täglichen Einsatz. Wichtig ist, dass Dekubitus-Kissen & Co. fachlich passen, im Team gut anwendbar sind und sich sinnvoll in Ihre bestehenden Abläufe einfügen. Dabei unterstützen wir Sie: mit persönlicher Beratung, einem breiten Sortiment und einem klaren Blick für die Anforderungen in Spital, Pflegeheim und Spitex.

Damit Sie Hilfsmittel nicht nur anhand von Datenblättern beurteilen müssen, bieten wir Ihnen Demos, Probestellungen und eine komplette Bedarfsanalyse in Ihrem Haus an, um Anforderungen und Einsatzbereiche unter realen Bedingungen gemeinsam zu betrachten. Und wenn die Entscheidung gefallen ist, sorgt unsere zuverlässige Lieferung dafür, dass die benötigten Produkte ohne unnötige Verzögerung dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Als Fachausstatter für die Schweizer Pflegebranche freuen wir uns von OZG-Healthcare darauf, Sie bei der Auswahl passender Lösungen fachkundig zu begleiten.

FAQ zu Dekubitus-Kissen

Wann sind luftgefüllte Dekubits-Kissen sinnvoll – und wann eher Schaum- oder Kombinationslösungen?

Das hängt stark von der Ausgangssituation ab. Luftgefüllte Systeme eignen sich vor allem dann, wenn eine sehr differenzierte Anpassung und Druckumverteilung erforderlich ist. Schaumlösungen mit Formgedächtnis können sinnvoll sein, wenn neben der Entlastung auch Formstabilität und eine ruhigere Sitzsituation gefragt sind. Kombinierte Systeme verbinden unterschiedliche Wirkprinzipien und kommen häufig dann infrage, wenn Druckentlastung, Sitzführung und Positionierung gleichzeitig berücksichtigt werden sollen.

Welches Dekubitus-Sitzkissen eignet sich für den Rollstuhl?

Das hängt von mehreren Faktoren ab: Sitzdauer, Mobilitätsgrad, Dekubitusrisiko, Beckenstabilität und Transfersituation. Für den Rollstuhl werden häufig Lösungen eingesetzt, die Druckentlastung und Sitzführung kombinieren. Wichtig ist, dass das Kissen nicht isoliert betrachtet wird, sondern in Verbindung mit Rollstuhl, Rückenunterstützung und Sitzposition.

Sind die angebotenen Dekubitus-Kissen und Systeme für den professionellen Dauereinsatz ausgelegt?

Ja, selbstverständlich. Unsere Dekubitus-Kissen und Sitzsysteme sind für den professionellen Dauereinsatz in Spitälern und Pflegeeinrichtungen konzipiert. Robuste Materialien, hygienegerechte Bezüge und eine alltagstaugliche Aufbereitung sorgen dafür, dass sie auch bei intensiver Nutzung zuverlässig eingesetzt werden können.

Welche Rolle spielen Scherkräfte im Zusammenhang mit Dekubitus-Sitzkissen?

Scherkräfte entstehen, wenn Gewebe im Sitzen gegeneinander verschoben wird, etwa durch Nach-vorne-Rutschen im Rollstuhl oder auf Pflegestühlen. Neben dem Auflagedruck gelten sie als wichtiger Risikofaktor für Haut- und Gewebeschädigungen. Dekubitus Sitzkissen sollten deshalb nicht nur druckentlastend wirken, sondern – je nach Versorgungssituation – auch die Sitzposition stabilisieren und ungünstige Scherbelastungen reduzieren.

Wann sollte die Sitzversorgung durch Lagerungskissen oder Dekubitus-Matratzen ergänzt werden?

Immer dann, wenn pflegebedürftige Personen sowohl im Sitzen als auch im Liegen ein erhöhtes Risiko aufweisen oder bei bereits bestehendem Dekubitus. Während ein Dekubitus-Kissen die punktuelle Last im Sitzen abfängt, sichert eine Antidekubitus-Matratze oder ein Wechseldrucksystem die notwendige Druckentlastung während der Ruhephasen. Lagerungskissen unterstützen diesen Prozess zusätzlich, um gefährdete Zonen wie Fersen oder das Kreuzbein durch gezielte Freilagerung komplett zu entlasten oder Mikrolagerungen durchzuführen.

Was sind die Vorteile, wenn ich Dekubitus-Kissen für meine Einrichtung bei OZG Healthcare beschaffe?

Sie erhalten bei uns nicht nur Zugriff auf ein breites Sortiment, sondern auch eine fachkundige Begleitung bei der Auswahl. Gerade für Einrichtungen ist das relevant, wenn unterschiedliche Sitzsituationen, Risikoprofile und organisatorische Anforderungen zusammenkommen. Persönliche Beratung, auf Wunsch eine Analyse vor Ort sowie Demos und Probestellungen helfen dabei, Produkte nicht nur theoretisch zu vergleichen, sondern direkt im Pflegealltag zu prüfen. So lassen sich Entscheidungen fundierter treffen und Lösungen auswählen, die sich im Team gut umsetzen lassen.